Persönliche Beratung: 0341 6986687

Mo bis Fr. von 8 bis 18 Uhr

Kellerfenster sichern: So funktioniert es!

Kellerfenster und Türen bieten Einbrechern immer wieder eine willkommene und leicht zu überwindende Einbruchsmöglichkeit. Wer einmal Opfer eines Einbruchs geworden ist, vergisst garantiert nicht mehr, Kellertüren und Fenster richtig zu sichern. Gut tut natürlich derjenige, der es gar nicht erst soweit kommen lässt. So sichern Sie Ihre Kellerfenster effektiv.

Kellerfenster - Ein beliebtes Ziel von Einbrechern

Wer sein Haus einbruchsicher machen möchte, denkt nicht in erster Linie daran, die Kellerfenster zu sichern. Sie werden noch viel zu oft stiefmütterlich behandelt. Doch gerade sie sind es, die Einbrecher magisch anziehen, denn normalerweise liegen sie nicht einsichtig für die Außenwelt.

 

  • Sie werden oft nicht richtig verschlossen
  • Kellerfenster sind an vielen Stellen schwer einsehbar
  • Sie werden selten durch besondere Sicherheitstechnik (geschützt)
  • Ein Einbruch durch den Keller ist unauffällig
  • Die Spuren des Einbruchs durch den Keller werden oft spät bemerkt

 

Diese fatale Kombination bietet Einbrechern ideale Voraussetzungen. Das Sicherheitsrisiko der Bewohner ist dagegen enorm. Auch sind Kellerfenster normalerweise nicht besonders gut isoliert oder speziell präpariert. Glasbruchsensoren oder geeignete Alarmanlagen werden nur selten im Keller eingesetzt.

Zu guter Letzt eignet sich der Einstieg in den Keller eines Hauses ideal, um nicht sofort für Aufsehen zu sorgen. Denn bevor der Einbruch bemerkt wird, ist der Dieb oft schon über alle Berge.

 

Wie kann man Kellerfenster sichern?

In der Tat, Kellerfenster erfreuen sich bei Einbrechern großer Beliebtheit. Wer hier keine Sicherheitslücke entstehen lassen möchte, sollte vor allem die häufigsten Risikofaktoren gut im Blick behalten. Kellerfenster sichern gehört zum A und O beim Einbruchsschutz und sollte keinesfalls auf die leichte Schulter genommen werden. 

 

Folgende Risikofaktoren sollten Sie beim Sichern der Kellerfenster unbedingt berücksichtigen:

 

 - Stimmt die Qualität und Stabilität der Kellerfenster und Rahmen?
 - Lassen sich die Kellerfenster verriegeln oder gar abschließen?
 - Sollte ein Sicherheitsgitter verwendet werden?
 - Sind weitere Alarmanlagen und Sicherheitsmaßnahmen nötig?

 

Hinweis: Nicht zuletzt muss auch der Faktor Mensch stets berücksichtigt werden. Die hochwertigsten Fensterrahmen und Sicherheitsschlösser bieten keinerlei Schutz, wenn Kellerfenster und Türen achtlos offengelassen werden.

 

Der Fachmann weiß: "Ein gekipptes Fenster, ist ein offenes Fenster."

Achten Sie deshalb immer darauf, Fenster und Türen richtig zu verschließen – auch ein gekipptes Fenster ist ein offenes Fenster und kann von Einbrechern regelrecht als Einladung interpretiert werden.

 

Effektiver Einbruchsschutz für Ihre Kellerfenster

Wer seine Kellerfenster sichern möchte, kann auf zahlreiche Möglichkeiten zurückgreifen. Wer sich gerade in der Bauplanung befindet, sollte den Sicherheitsaspekt von vornherein einkalkulieren. Doch auch diejenigen, die bereits ihr Eigenheim besitzen, können jederzeit nachrüsten. Bereits verbaute Fenster lassen sich einfach und kostengünstig mit Abus Funk Glasbruchsensoren oder einer passenden Funkalarmanlage oder einer drahtgebundenen Alarmanlage ausrüsten, die bei Öffnung oder Zerstörung des Fensters ein Signal erzeugen.

 

1. Sensoren am Kellerfenster

Eine einfache, aber durchaus wirksame Möglichkeit, Kellerfenster zu sichern, bieten Sensoren für Fenster und Türen. Effektive Sensoren, wie die  Daitem D22 Außensirene, erfreuen sich bei Hauseigentümern großer Beliebtheit. Sie sind bereits für wenige Euro käuflich zu erwerben und erfüllen ihren Zweck.

Zu beachten: In der Regel sind Sensoren batteriebetrieben. Sie sollten darauf achten, die Batterien sofort auszutauschen, sobald sie leer sind.

 

2. Alarmanlagen an Haus und Keller

Alarmanlagen sind inzwischen eine bewährte Methode, sein Hab und Gut vor Einbruch zu schützen. Bei diesen sogenannten Einbruchsmeldeanlagen handelt es sich um spezielle Funkalarmanlagen und gibt es sowohl online als auch beim Fachmann zu erwerben. 

Tipp: Auf Wunsch lassen sich Alarmanlagen auch günstig mieten.

Selbst wenn Sie die Alarmanlage nicht hören, da Ihr Haus gut isoliert ist, wird das Alarmsignal den Einbrecher aufschrecken und von dem Einbruch abhalten. Je mehr investiert wird, desto höher ist natürlich der Schutz, da teurere Alarmanlagen natürlich auch ausfallsicherer arbeiten.

Vorteile durch Alarmanlagen

Selbst wenn Sie die Sensoren oder die Alarmanlage nicht hören, da Ihr Haus gut isoliert ist, wird das Alarmsignal den Einbrecher aufschrecken und von dem Einbruch abhalten. Je mehr investiert wird, desto höher ist natürlich der Schutz, da teurere Alarmanlagen natürlich auch ausfallsicherer arbeiten.

 

Weitere Alternativen um Kellerfenster zu schützen

Die Methoden, Kellerfenster zu sichern, sind vielfältig. Es muss ganz nach Einzelfall abgewogen werden, welche Möglichkeit am geeignetsten ist.

 

Fensterschloss am Kellerfenster

Viele Fenster lassen sich mit dem richtigen Werkzeug in kürzester Zeit von außen öffnen. Ein Fensterschloss kann ein sinnvoller Schutz gegen Einbrecher sein. Hierbei wird das Schloss auf der Griffseite des Fensters oder auf dessen Tür montiert. Geeignet ist eine solche Sicherung für Fenster, die nach innen aufgehen. Solche Schlösser sind meist relativ günstig zu erwerben und leicht anzubringen. Sie erschweren den Einbruchsversuch enorm, weil es sehr viel länger dauern würde, das Fenster zu überwinden. Meist verschwinden Diebe, wenn ein Einbruchsversuch zu lange dauert. 

 

Sicherheitsgitter

Ein Fenstergitter ist ebenfalls eine wirkungsvolle Maßnahme gegen Einbrecher. Im Gegensatz zu anderen Methoden der Sicherung ist es hierbei noch möglich, das Fenster gekippt oder ganz geöffnet zu lassen. Dabei gibt es sowohl fest verbaute Gitter als auch bewegliche Gitter. Sicherheitsgitter sind in verschiedenen Widerstandsklassen erhältlich, die nach Norm geregelt sind. Wie sicher ein Fenster ist, wird auch dadurch bestimmt, wie weit die einzelnen Gitterstäbe voneinander entfernt sind und vor allem, wie fest das Gitter in der Wand verankert ist. Sicherheitsgitter sind eine etwas teurere Variante, ein Fenster zu schützen. 

 

Fensterriegel (Panzerriegel)

Ein Fensterriegel sorgt dafür, dass ein Fenster nicht geöffnet werden kann. Er wird waagerecht zwischen die das Fenster umgebenden Wände geklemmt. Solche Riegel wirken, wenn sie von außen eingesehen werden können, auch schon als solche abschreckend auf potentielle Einbrecher. Auch, wenn es doch zum Einbruchsversuch kommt, halten diese Fensterriegel viel Kraft stand. Ein Vorteil: Das Fenster selbst wird nicht beschädigt, weil der Riegel an der Wand angebracht wird. Zum Öffnen des Fensters wird der Panzerriegel abgenommen. 

 

Fenstersicherung durch Rollläden

Wenn ein Fenster nur zeitweilig gesichert werden soll, kann dafür auch ein Rollladen sorgen. Normale Rollläden lassen sich jedoch einfach hochschieben und sind deshalb als Einbruchschutz ungeeignet. Sie können jedoch mit einer zusätzlichen Sicherung ausgestattet werden. Auch das Material der Rollläden macht einen Unterschied für die Sicherheit. Zu bedenken ist jedoch, dass das Fenster nur dann einbruchsicher ist, wenn der Rollladen komplett geschlossen ist. Zudem kann ein über längere Zeit heruntergelassener Rollladen Einbrecher anlocken. 

 

Sicherheitsfolie an Kellerfenstern

Sicherheitsfolien an Kellerfenstern sorgen dafür, dass die Scheibe auch bei Gewalteinwirkung nicht splittert. Die Sicht beeinträchtigen sie dabei nicht, weil sie durchsichtig sind. Hierbei handelt es sich um eine relativ preisgünstige Lösung, die in der Praxis häufig wirksam ist. Zwar wäre es einem Einbrecher trotz der Folie möglich, mit anderen Werkzeugen die einzelnen Scherben zu lösen. Das wäre jedoch zeitaufwändig. Die meisten Einbrecher verwenden nur wenige Minuten auf einen Einbruchversuch.

KfW Förderung für mehr Einbruchschutz

Die KfW bietet Fördergelder in Höhe von 200 bis 1.500 Euro für Maßnahmen zum Einbruchschutz. Es lohnt sich also darüber nachzudenken, denn auch das  Kellerfenster sichern gehört dazu. Die Fördermittel wurden im Jahr 2017 von 10 auf 50 Millionen Euro aufgestockt. Hier finden Sie weitere Informationen zur KfW Förderung.

Kellerfenster sichern ist und bleibt ein Hauptaugenmerk bei der gesamten Sicherung eines Hauses. Einbrecher wissen nur zu genau, dass der Keller optimale Einstiegsmöglichkeiten bietet. Aus diesem Grund werden sie auch in erster Linie an diesen Fenstern versuchen, in das Haus zu gelangen. Sorgen Sie vor und sparen mit den KfW Fördergelder, ist der Schlaf am Abend ruhiger und erholsamer.