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Kriminalstatistik 2014

Die Polizeiliche Kriminalstatistik 2014 lenkt uns wieder auf die Thematik "Einbruchschutz - Zu Hause sicher fühlen". Im Vergleich zum Vorjahr 2013 gab es mehr Einbrüche in Wohnungen und auch mehr Diebstahl. 152.000 Fällen zählt die polizeiliche Statistik (ungefähr 1,8 Prozent mehr). In Euro beträgt der entstandene Schaden ca. 422 Millionen Euro.

Das Interessante ist, dass es Diebe und Einbrecher häufig nicht schwer haben, um in Wohnungen und Häuser einzubrechen. Fenster und Wohnungstüren sowie Fenstertüren machen des den Einbrechern mitunter sehr einfach. Wie Sie Ihr Zuhause am Besten absichern, erfahren Sie bei Netzwerk Leipzig (Kontaktieren Sie uns).

Kriminalstatistik: Viele Einbrüche gescheitert

Aber ein weiterer Aspekt beruhigt, denn zahlreiche Hauseigentümer und Eigenheimbesitzer haben bereits umgerüstet und die eigenen Vier-Wände vor Einbruch und Diebstahl gesichert. Auch haben die Maßnahmen zur Prävention erheblich dazu beigetragen, dass zahlreiche Versuche gescheitert sind.

Die Kriminalstatistik 2014 verdeutlicht, dass 41 Prozent der Einbrüche fehlgeschlagen sind. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies eine sehr gute Bilanz. Die harten Fakten der Kriminalstatistik zeigen zudem wie wichtig die Aufklärung über Sicherheitsmaßnahmen weiterhin ist und das diese erfolgsversprechend sind.

Werden Sie aktiv: Einbruchschutz verbessern

Sie können die Kriminalstatistik aktiv beeinflussen, indem Sie Ihre Wohnung und Ihr Haus schützen und es Dieben erschweren. Denn abgesehen vom persönlichen Hab und Gut ist auch das Seelenheil nach einem Einbruch stark belastet. Aber jeder gescheiterte Wohnungseinbruch verringert zugleich die psychische Belastung der Betroffenen.

Wie sicher ist Ihr Haus am Tag?

Die meisten Einbrüche finden am Tag statt, wenn Bewohner außer Haus sind wie zum Beispiel auf Arbeit, zur Schule oder Einkaufen. Auch am frühen Abend oder an den Wochenenden sind zahlreiche Wohnungseinbrüche registriert wurden. Dennoch im Vergleich zu 2013 sind die Wohnungseinbrüche am Tag etwas rückläufig (2013: ca. 65.000, 2014: ca. 63.000). In den vorherigen Jahren sind ca. 42 Prozent aller Einbrüche am Tag erfolgt.  Es ist jedoch zu vermuten, dass die Dunkelziffer höher liegt.

Im Städte-Vergleich spricht die Kriminalstatistik davon, dass in Großstädten eine höhere Einbruchrate erfolgt. Meistens gibt es hier jedoch Banden, die über Wohnviertel herfallen und diese ausräumen.

Kriminalstatistik senken - Tipps von der Polizei

  • Schließen Sie die Tür immer ab.
  • Fenster, Balkon- und Terrassentüren immer verschließen.
  • Gekippte Fenster sind auch offene Fenster. Schließen Sie diese.
  • Verstecken Sie den Schlüssel nicht draußen.
  • Wechseln Sie den Schließzylinder, wenn Sie den Schlüssel verlieren.
  • Achten Sie auf Fremde im Haus oder auf dem Nachbargrundstück.
  • Geben Sie keine Hinweise, wenn Sie abwesend sind.

Umfassende Informationen zum Thema Einbruchschutz erhalten Sie bei Netzwerk Leipzig und unter www.k-einbruch.de, der Webseite der im Herbst 2012 von der Polizei und Kooperationspartnern aus der Wirtschaft gestarteten Einbruchschutzkampagne K-EINBRUCH. Hier erfahren Sie auch die Sicherheitslücken eines Hauses und auf dem Grundstück, die es den Einbrechern leicht machen: Interaktives Haus .