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Brandschutz, Rauchwarnmelder und Brandmeldeanlagen für ein sicheres Gefühl

Rauch und Brand können die Lebensereignisse tiefgründig erschüttern. Doch viele Personen erkennen erst nach dem Feuer Ihren Verlust: nicht mehr wiederherstellbare Erinnerungsstücke, wertvoller Familienschmuck, die Gesundheit oder sogar das Leben.

Eine Versicherung besänftigt den Schaden nur auf materieller Art, aber die Psyche und das eigene Wohl ist irreparabel. Beugen Sie von Anfang an vor und behalten Sie Ihre Brandmeldeanlagen gut im Blick.

 

Haben Sie an Brandschutz gedacht?

  • Beugen Sie vor
  • Wehren Sie mögliche Brände ab
  • Retten Sie sich, Ihre Familie, Nachbarn... und Tiere
  • Bewahren Sie sich Ihre Erinnerungsstücke
  • Unterschätzen Sie die reale Gefahr "Brand" nicht

Wie real ist die Gefahr?

Jährlich kommen Menschen durch einen Brand ums Leben oder behalten gesundheitliche sowie seelische Langzeitfolgen. Ein wesentlicher Todesgrund ist die Rauchvergiftung, insbesondere in der Nacht werden zahlreiche Opfer überrascht, wenn der Geruchssinn im Schlaf nicht funktioniert. 

Brandursachen nach IFS 2016

  • 31 Prozent durch Elektrizität
  • 22 Prozent durch unbekannte Quellen
  • 19 Prozent aufgrund menschliches Fehlverhalten
  • 9 Prozent durch Überhitzung
  • 8 Prozent durch Brandstiftung

Was ist effektiver Brandschutz?

Effektiver Brandschutz bedeutet präventiver Brandschutz. Vorbeugung und Gefahren direkt ausschließen - das ist die Hauptaufgabe einer zuverlässigen Branschutzanlage.

Damit nichts passiert, wenn einmal etwas passiert: Egal ob Haushalt, Arbeitsplatz, Hotelzimmer oder U-Bahn, überall gelten bauliche, anlagentechnische und organisatorische Vorschriften, die Menschenleben retten.

Im schlimmsten Fall lässt sich beim Blick an die Zimmerdecke weder ein Rauchmelder, noch im Treppenhaus ein markierter Fluchtweg entdecken. Hier könnte Gefahr für Leib und Leben entstehen. Der Bundesverband für Brandschutz-Fachbetriebe weist jährlich 500 Brandtote aus. 25 % davon sind im privaten Umfeld zu beklagen.

Mangelnde Vorsicht im Umgang mit Elektrogeräten, selbst verlegte Leitungen oder eigenmächtige Flickversuche kaputter Sicherungen sind die eine Seite, fehlende Frühwarneinrichtungen und Kleinlöschgeräte die Andere. 

Brände entstehen schneller als Sie denken

Haushalt

 

Lampen

Küche

 

Wäschetrockner

Mehrfachsteckdosenleiste

 

Weihnachtsbaum

Haartrockner

 

Kerzen

Wie sieht Brandschutz genau aus, was kann man tun?

Wer sich bei einem Neubau, einer Renovierung oder bei dem Bezug einer Mietwohnung überlegt, welche Brandschutzeinrichtungen sinnvoll wären, sollte zur Abklärung das Gespräch mit einem qualifizierten Brandschutz-Fachbetrieb suchen.

In Baumärkten angebotene Produkte sind vielleicht günstiger, können aber im Notfall teuer zu stehen kommen. Für jeden Wohnungsmieter oder Firmeneigentümer ist es ratsam, vor einer Entscheidung die eigene Ist-Situation zu untersuchen. Je nachdem, sind die Voraussetzungen durchaus unterschiedlich. So muss ein familiärer Haushalt mit Kindern mitunter andere Faktoren berücksichtigen, als der Besitzer eine großen Industriehalle.

Beispiel Familienhaushalt: Darauf sollten Sie achten

  • Rauchwarnmelder in Haus und Wohnung
  • Feuerlöscher intakt und leicht zugänglich (auf jeder Etage)
  • frei zugängliche Fluchtwege (mit Kindern üben)
  • Löschdecke für Öl- und Fettbrände in der Küche aufbewahren
  • Notrufnummern für Feuerwehr (112) und für Polizei (110) gut sichtbar (z.B. am Kühlschrank)
  • Feuerzeuge, Streichhölzer, Grillanzünder u.ä. kindersicher verwahren

Hinweis zum Feuerlöscher beim Brandschutz:

Feuerlöscher als erste Löschhilfe sind von jedermann zu bedienen, vorausgesetzt, man beschäftigt sich vorher mit der aufgedruckten Bedienungsanleitung. 

Brandschutz: Welche Löschmöglichkeiten gibt es?

Zum Löschen im Brandfall gibt es verschiedene Möglichkeiten. Bitte befassen Sie sich vorab intensiv mit den einzelnen Varianten und lassen Sie sich gut beraten. Bei Fragen stehen wir Ihnen sehr gerne zur Verfügung.

 

Welche Feuerlöscher gibt es?

  • Wasserlöscher (Brandklasse A/B) für Holz, Papier, Textilbrände, die niemals für Öl- oder Fettbrände verwendet werden dürfen. Löschmittel: Wasser-Netzmittelgemisch, auch mit Frostschutzmittel möglich. 
  • Schaumlöscher (Brandklasse A/B), wenn Öl, Benzin, Petroleum oder feste Brandstoffe Feuer fangen, Löschmittel: Wasser-Schaummittelgemisch.
  • Pulverlöscher (Brandklasse A/B/C) im Innenbereich nur bedingt brauchbar, sichtbehindernd. Einsatz im KFZ-Bereich üblich.
  • Kohlendioxidlöscher (Brandklasse B/C) bestens für alle Elektrobrände geeignet, nicht aber für Keller oder Räume ohne Fenster. Kohlendioxid ist schwerer als Luft und sinkt zu Boden. Erstickungsgefahr.

 

Welche Brandklassen gibt es:

 

A feste Stoffe
B flüssige Stoffe
C Gasbrände
D Metallbrände
F Fett- oder Ölbrände

Brandschutz ist keine Selbstverständlichkeit: Jetzt informieren

Sie möchten mehr über zuverlässige Rauchwarnmelder und Brandmeldeanlagen erfahren? Wir informieren Sie rund um das Thema. Für ein sicheres Zuhause und ein gutes Gefühl in den eigenen vier Wänden.

So erreichen Sie uns:

Ganz einfach per Telefon: 0341 6986687

Und natürlich per E-Mail: kontakt@netzwerk-leipzig.de

Überlassen Sie Ihre Sicherheit nicht dem Zufall.

Rauchwarnmelder: Wie sinnvoll sind sie?

Im Bundesbaugesetz findet sich keine Verordnung für eine Rauchwarnmelderpflicht. Über die Vorschrift bezüglich Nachrüstung, Neuinstallation, Wartungsintervall und Kostenübernahme wird auf Länderebene entschieden. Im Sinne gelebter Eigenverantwortung für sich und die eigene Familie ist es besser, frühzeitig Maßnahmen zu ergreifen.

Brandschutz ist in erster Linie Rauchschutz. Die eigentliche Gefahr sind nicht erst die Flammen, sondern vor allem der mitunter giftige Rauch. Viel mehr Menschen ersticken eher an eingeatmeten giftigen Dämpfen, als zu verbrennen.

Auch und besonders im Schlaf warnt ein schrilles Geräusch rechtzeitig, wenn sich Rauchgase oder brandrauchtypische Schwebstoffe in der Raumluft befinden.

 

Rauchwarnmelderpflicht: Was müssen Sie beachten?

 

Die in Wohnhäusern nötige Anzahl und Anordnung von Rauchmeldern regelt der Gesetzgeber über die DIN 14676 Norm.

Ein gut sortierter Brandschutz-Fachbetrieb informiert im Detail, abgestimmt auf die jeweilige Wohnsituation. Planung, Montage, regelmäßige Wartung, alles aus einer Hand. Der Schornsteinfeger ist nicht für die Kontrolle der Funktionstüchtigkeit zuständig.

Existieren im Schadensfall keine Brandmelder, zahlt die Feuer-, die Wohngebäude- oder die Hausratsversicherung unter Umständen nicht. 

Gefahr Elektrobrände: Wie lassen sie sich vermeiden?

Wir kennen sie alle: Kabel über Kabel, die am Ende in eine große Verteilerdose laufen. Die Gefahren, die davon ausgehen können, sind den meisten Menschen nicht bewusst. Jede Menge Elektrogeräte auf verschiedene Zimmer verteilt, diese Situation lässt sich einfach handhaben, wenn man einige Regeln befolgt:

 

  • Schadhafte Leitungen sofort vom Fachmann ersetzen lassen,
  • defekte Steckdosen oder Schalter nicht benutzen,
  • Verlängerungskabel nur einzeln verwenden,
  • Sicherungen nie selbst flicken, Gefahr von fahrlässiger Brandstiftung,
  • ältere Geräte beizeiten auswechseln.

Wer benötigt Brandmeldeanlagen und Branderkennungsanlagen?

Die großen Brüder der kleinen Rauchmelder heißen Brandmeldeanlagen und Branderkennungsanlagen. Beide werden in Gebäuden mit viel Publikumsverkehr wie in Krankenhäuser, auf Flughäfen, in Schulen oder Seniorenheimen eingesetzt. 

In Brandmeldeanlagen signalisieren verschieden Meldeeinrichtungen gemeinsam der Anlage den Brandfall. Sie prüft selbstständig eine eventuelle Falschmeldung und verständigt automatisch die Feuerwehr. Darüber hinaus löst sie einen internen Alarm zur Räumung des Gebäudes aus, öffnet Rauchableitungseinrichtungen, schließt Feuerschotte und setzt die Objektlöschung (Sprinkler) in Gang.

Branderkennungsanlagen bedienen sich ebenfalls mehrerer Überwachungseinrichtungen. Wird ein Alarm ausgelöst, prüft das zuständige Personal zuerst den möglichen Fehlalarm. Danach wird Hilfe angefordert. Eine funkbetriebene Branderkennungsanlage lässt sich bereits ohne bauliche Veränderungen nachrüsten. Sie verständigt über SMS oder per E-Mail, dass ein Feuerwehreinsatz nötig ist.

Gerne beraten wir Sie zu Branderkennunganlagen und Brandmeldeanlagen.